BISS - Bürgerinitiative Stille Schiene Hockenheim eV

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...wartet Hockenheim schon darauf, dass die Bahn ihre vertraglichen Zusagen endlich erfüllt!

 

AKTUELLES


  

Seit dem 4. September 2017 gibt es eine tolle Methode für Bahnlärm-Geplagte, die für Sie im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl am besten wählbare Partei herauszufinden. Angelehnt an den bereits vielfach genutzten Wahl-O-Mat haben unsere Kollegen von der BI Bahnemmission Elbtal e.V. einen Bahn-O-Mat entwickelt. Wer es direkt versuchen möchte, klickt hier. Weiterführende Informationen ansonsten auch hier.

Die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts ist nun weitgehend abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Am Dienstag, 30. Mai 2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der "BürgerInitiative Stille Schiene Hockenheim e.V." im Restaurant Rondeau statt. Die Tagesordnung sowie die dort gezeigte Präsentation finden Sie durch einen Klick auf den jewieligen Begriff. Das Protokoll zur Veranstaltung wurde ebenfalls bereits veröffentlicht. Und falls Sie noch nichts von der Veranstaltung gehört haben, finden Sie hier die dazugehörige Berichterstattung.

Die gesamte  Dokumentation zur Anhörungsveranstaltung vom 30. Juni 2015 finden Sie nun im Archiv dieser Webseite.

Die für die Stadt Mannheim im Rahmen der Planung der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim geplante Knotenstudie wird nach einer Vereinbarung der IGBRN21 und dem Projektleiter der DB Netz AG nun auch zur Knotenstudie für Hockenheim und Schwetzingen. Im Rahmen einer sog. Knotenstudie ermittelt die Bahn normalerweise für große Bahn-Knotenpunkte, ob die dort vorhandenen Gleiskapazitäten für das zu in Zukunft zu erwartende Verkehrsaufkommen hinreichen sind. Ist dieses nicht der Fall werden weitere Infrastrukturinvestitionen erforderlich. Die Bahn ließ sich davon überzeugen, dass es mehr als peinlich wäre, wenn man in Mannheim alles für den täglichen Marsch von 500 Güterzügen durch die Innenstadt auslegt und wenige Jahre später der Verkehr zum Erliegen kommt, weil in Hockenheim, wie von anderen Bahnvertretern während der Anhörungsveranstaltung in der Stadthalle leider nur mäßig glaubwürdig ausgeführt, die Gleiskapazitäten bereits heute nahezu erschöpft sind.

Apropos Anhörungsveranstaltung - die ist nun auch schon wieder zwei Jahre her und eine Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamts hinsichtlich der Genehmigung der von der Bahn beantragten Planfeststellung für ein etwa kniehohes Mäuerchen im Bahnhofsbereich, durch das der Güterzuglärm so weit gen Westen geschleudert wird, dass er anschließend in Saarbrücken deutlicher wahrnehmbar ist, als in Hockenheim selbst, steht immer noch aus. Man glaubt da wohl selbst nicht so richtig dran. Und nach der Klatsche durch das Regierungspräsidium und der geplanten "Knotenstudie Hockenheim" wäre es wohl selbst für EBA-Verhältnisse mehr als dreist, an den untauglichen Plänen der Bahn weiter festzuhalten.




Bundestagswahl gegen Bahnlärm nutzen - So geht´s!


Am 24.09 sind wir alle aufgerufen bei der Bundestagswahl 2017 unsere Stimme abzugeben. Da das Lesen von Parteiprogrammen sehr aufwendig ist, gibt es Möglichkeiten, die dem Wähler eine Unterstützung geben. Am bekanntesten ist hier der WahlOMat von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der WahlOMat wird auch bei der Bundestagswahl 2017 rege genutzt werden. Da der WahlOMat zur Bundestagswahl 2017 das Thema Güterschienenlärm nicht abbildet, haben wir einen Blick in die Parteiprogramme der sechs wählerstärksten Parteien zur Bundestagswahl 2017 geworfen. Dabei stellt man fest, dass das Thema Güterschienenlärm und der damit verbundene Gesundheitsschutz der Anwohner vor Bahnlärm untergeordnet oder gar nicht betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund haben mehrere Bürgerinitiativen im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 Thesen zum Thema Güterverkehr auf der Schiene und Bahnlärm erarbeitet. Diese Thesen wurden an die Spitzenkandidaten der folgenden Parteien zur Bundestagswahl 2017 verschickt:


   AfD – Alternative für Deutschland
   Bündnis90/Die Grünen
   CDU – Christliche Demokratische Union
   Die Linke
   FDP – Freie demokratische Partei
   SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschland

Die Spitzenpolitiker können diese Thesen wie beim WahlOMat neutral bewerten, ablehnen oder zustimmen. Die getroffenen Positionen wurden so aufbereitet, dass sich jeder zur Bundestagswahl 2017 ein Bild machen kann, inwieweit sich die einzelnen Parteien zum Thema Bahnlärm und dessen Minderung in ihrer nächsten Amtszeit einsetzen wollen. Die Antworten auf diese Thesen wurden im Bahn-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 eingearbeitet. Der Bahn-o-Mat ist ein interaktives Wahl-Tool. Es ist eine Plattform, die es den Bürgerinnen und Bürgern zur Bundestagswahl 2017 ermöglicht, ihre eigenen Standpunkte mit den Positionen der Parteien abzugleichen. Dabei behandelt der Bahn-o-Mat ausschließlich Thesen rund um das Thema Bahnlärm durch Güterzüge. Er ist dem bekannten WahlOMat der Bundeszentrale für politische Bildung nachempfunden. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger werden wir nach der Bundestagswahl 2017 den Vertretern der gewählten Parteien übergeben. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung. Das Projekt wird vom Programm „Demokratie Leben“ gefördert und erfolgte mit informeller Unterstützung durch die Bundeszentrale für politische Bildung, welche den WahloMat herausgeben. Auch hier geht es nochmals zum Bahn-O-Mat.




Phase 1 der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) ist abgeschlossen

Die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts ist nun weitgehend abgeschlossen. Mit bundesweit rund 38.000 Beteiligungen wurde der entsprechende Wert aus dem Jahr 2015 weit übertroffen, was deutlich macht, dass die sinnvolle Forderung nach "mehr Verkehr auf die Schiene" eben auch zu einer kritischeren Betrachtung der umwelttechnischen Auswirkungen dieser Verkehrsverlagerung durch die vom Bahnlärm betroffene Bevölkerung führt. Wer mehr Verkehr auf der Schiene abwickeln möchte, sollte sich auch zeitnah um die dann erforderliche Qualität der Infrastruktur und des rollenden Materials bemühen, was Bahn und Verkehrsministerium bisher weitgehend verweigern. Mit über 4.000 Beteiligungen ist der Großraum Frankfurt/Mannheim besonders stark in dieser Statistik vertreten. Kein anderer Ballungsraum im Bundesgebiet zeigt eine höhere Beteiligung, was sicherlich auch mit der seit einem Jahr laufenden Bürgerbeteiligung an der geplanten Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim zusammenhängt. Schaut man sich allerdings die Zusammensetzung der über 4.000 Beteiligungen einmal näher an, so fällt auf, dass die meisten Teilnehmer aus dem Großraum Frankfurt/Mannheim nicht aus den großen Städten, also Frankfurt, Mannheim oder Darmstadt selbst kamen. Mit derzeit erfassten 764 Meldungen ist Lampertheim vor Weinheim mit 635 abgegebenen Stellungnahmen am stärksten in der Statistik des Eisenbahn-Bundesamts vertreten. Dahinter folgt dann bereits Hockenheim mit 277 Beteiligungen vor Mannheim mit in Anbetracht der für 2035 drohenden Durchfahrt von täglich bis zu 500 Güterzügen durch das Mannheimer Stadtgebiet etwas bescheidenen 263 Beteiligungen. Hier finden Sie einen Link zu den bisher veröffentlichten Ergebnissen der bundesweiten Befragung.

Im Anschluss an die 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Lärmkarten und die Beteiligungen ausgewertet und der Lärmaktionsplan Teil A erstellt. Dieser Teil des Lärmaktionsplans beschreibt die Lärmsituation an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Er wird voraussichtlich zu Jahresbeginn 2018 veröffentlicht und fasst die Ergebnisse aus der strategischen Lärmkartierung der Runde 3 und der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zusammen und stellt bereits vorhandene sowie geplante Maßnahmen des Bundes zur Lärmminderung im Schienenverkehr dar. Entscheidungsträger erhalten so eine Planungsgrundlage und Bürgerinnen und Bürger ein umfassendes Informationswerk.
Der Lärmaktionsplan Teil A kann entweder auf der Internetseite des Eisenbahn-Bundesamtes heruntergeladen oder per E-Mail oder postalisch kostenlos als Druckexemplar angefordert werden.


E-Mail: lap@eba.bund.de
Postanschrift: Eisenbahn-Bundesamt, Heinemannstraße 6, D-53175 Bonn



Internationaler Bahnlärm-Kongress 2017


Am 29. Juni 2017 fand der diesjährige Bahnlärm-Kongress der BI-Kollegen von Pro Rheintal in Boppard statt. Die Agenda war mal wieder mit starken Referenten und interessanten Vorträgen bestens bestückt. Als Beispiel finden Sie hier den Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht, der auf dem Kongress als Keynote-Speaker zum Thema "Lärmoptimierung des Schienenverkehr" referierte. Zur Webseite des Veranstalters geht es hier.



BISS und die Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar -  IGBRN21



Seit gut einem Jahr ist unsere Bürgerinitiative an der IGBRN21 beteiligt. Zwar ist die Arbeit für den BISS-Vorstand durch das Zusammengehen mit anderen Bahnlärm-Bürgerinitiativen nicht weniger geworden. Aber die gute und fruchtbare Zusammenarbeit sowie der eine oder andere Teilerfolg entschädigen für die Mühe. Nachdem die Bahn zunächst alles daran setzte, keine südlich Mannheims gelegenen Gemeinden oder Bürgerinitiativen zuzulassen, sitzen BISS und Vertreter der Hockenheimer Stadtverwaltung jetzt selbstverständlich mit am Tisch, wenn das Beteiligungsform für die Neubaustrecke Frankfurt-Karlsruhe oder eine seiner Arbeitsgruppe tagen. Ein weiterer Meilenstein war das Zugeständnis der für die Neubaustrecke zuständigen Projektleitung, dass auch der "Knoten Hockenheim" im Rahmen der Knotenstudie Mannheim nochmals mit untersucht werden soll. Wir fühlen uns da ein wenig wie in der Pharmaforschung. Mit jeder neuen Studie geht die Hoffnung einher, dass sie vielleicht doch eine minimale, aber statistisch relevante Wirksamkeit eines neuen Medikaments nachweist. Unsere Hoffnung ist, dass irgendein Bahngutachter vielleicht doch irgendwann mal so rechnet, dass das Berechnungsergebnis näher an unser durch den Bahnlärm verursachtes Schmerzgefühl herankommt. Nähere Informationen zur IGBRN21 erhalten Sie hier.


BISS hat da mal nachgemessen...

Wir haben uns ein hochwertiges Lärm-Messgerät zugelegt und versucht, damit etwas mehr Licht in die Hockenheimer Bahnlärm-Realität zu bringen. Nach 850.000 Einzelmessungen sind wir uns sehr sicher, dass die von der Bahn (schön-) gerechnete Schallwelt nur recht wenig mit der von Hockenheimer Bürgerinnen und Bürgern erlebten Lärmrealität zu tun hat. Wenn Sie auf die Folie klicken, erfahren Sie mehr...

 
 
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